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Mitgliederversammlung 2019

NeuesHeim - Die Baugenossenschaft
Mitgliederversammlung 2019

Mitgliederversammlung 2019

Am 03.06.2019 fand unsere diesjährige Mitgliederversammlung statt.

Ein inhaltlicher Schwerpunkt der Veranstaltung waren die aktuell anstehenden Quartiersentwicklung der Gebiete Stuttgart-Rot und Stuttgart-Feuerbach.

Hierzu einige Auszüge aus den Rede des Vorstandsvorsitzenden Rüdiger Maier und dem technischen Vorstand Gisbert Renz.

 

Rüdiger Maier:

„Wenn wir einen Blick auf die gesamtgesellschaftliche Entwicklung werfen ist die Gestaltung von kommunalen Quartieren aktuell ein brisantes Thema in Städten und Gemeinden. Diese Aufgabe bewegt - neben den Kommunen selbst - in gleichem Maße die Immobilienwirtschaft, aber auch die Wohlfahrtsverbände, die soziale Dienstleistungen für Menschen erbringen.

Nachhaltig, integrativ, inklusiv und dabei zukunftsorientiert sollen die Stadtquartiere von morgen sein. Entstehen sollen attraktive Orte, wo Menschen Identifikation, Nachbarschaft und ein Zuhause finden.

Aktuell stehen hier in Stuttgart-Rot und in Feuerbach zwei weitere Quartiersentwicklungen an, in welchen wir neben unserer aktiven Neubautätigkeit federführend die beteiligten Akteure zusammenführen und koordinieren. Die beiden Projekte unterscheiden sich allerdings grundlegend in ihrer Struktur.“

In Stuttgart-Rot entwickeln wir gemeinsam mit der Baugenossenschaft Zuffenhausen, der FLÜWO, dem Wohlfahrtswerk und dem Verein Integrative Wohnformen ein Konzept im gewachsenen Wohngebiet. In Stuttgart-Feuerbach ist die Quartiersentwicklung in einem Neubauareal mit verschiedenen sozialen Trägern und weiteren Partnern vorgesehen.

„Die drei beteiligten Genossenschaften haben in Stuttgart-Rot zurzeit rd. 1600 Wohnungen. Mit entsprechenden Neubaumaßnahmen wollen wir gemeinsam die baulichen Voraussetzungen für neue, zukunftsfähige Strukturen schaffen.

Der Verein Integrative Wohnformen trägt mit seinem Know-how zur Entwicklung passender Wohn- und Versorgungskonzepte bei. Und die zum Wohlfahrtswerk gehörende Else-Heydlauf-Stiftung, die bereits lange am Standort aktiv ist, kann als Träger gemeinsam mit weiteren Partnern die ambulanten und stationären Dienstleistungen in Rot weiter ausbauen.

Angestrebt ist eine 24-Stunden-Versorgungssicherheit im Quartier, die durch ein offenes Versorgungs- und Dienstleistungskonzept erreicht wird.

Im Gegensatz zur strategischen Weiterentwicklung eines in sieben Jahrzehnten gewachsenen Quartiers wie Stuttgart-Rot, handelt es sich beim Quartier am Wiener Platz in Feuerbach um eine komplette Neuentwicklung auf einer Industriebrache.

Wenn alle Akteure den Entwicklungsprozess ambitioniert und mit Augenmaß gestalten, führt das zu einem gewinnbringenden Miteinander für alle im Quartier. Deshalb stehen alle Projektpartner und die späteren Bewohner in der Verantwortung, bei der Quartiersgestaltung sehr eng und auf lange Sicht zielführend zusammenzuarbeiten.

Die Politik und die Verwaltung hat die Aufgabe vernünftige Rahmenbedingungen für unser Geschäftsfeld, den Bau von preiswertem Wohnraum zu schaffen. Gelingt das nicht werden wir uns zwangsläufig vom Neubau dieser Mietwohnungen zurückziehen müssen um weiter wirtschaftlich arbeiten zu können.“

 

Gisbert Renz:

„Seit 2011 gibt es eine deutliche Nettozuwanderung. Daraus folgt seit 2012 eine deutliche Verknappung an Wohnraum. Zurzeit fehlen in Deutschland rund 800.000 Wohnungen.

Auch in absehbarer Zeit wird es keine Verbesserung auf dem Wohnungsmarkt geben. Allein Baden-Württemberg wird voraussichtlich bis 2025 um mehr als eine Million Menschen auf dann rund 12 Millionen Einwohner wachsen. Das bedeutet, dass zwischen 400.000 und 500.000 Wohnungen in Baden-Württemberg gebaut werden müssen.

Der Zeitgeist, als auch die Bedürfnisse der Menschen haben sich verändert. Und so ist es Aufgabe des Neuen Heims, die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen anzunehmen und sozial verträgliche Strategien zu entwickeln, die allen Mietgliedern auch morgen noch ein gutes und bedarfsgerechtes Zuhause ermöglicht. Nachhaltig, integrativ und zukunftsorientiert sollen sie sein, die Stadtquartiere von morgen, so dass alle gut und gerne dort wohnen. Wir müssen also Quartiere entwickeln, in denen Menschen aller Generationen und Kulturen, mit und ohne Handicap sowie mit unterschiedlichsten Lebensentwürfen ihren Raum für ein gutes Leben finden.

Unser Ziel ist es deshalb in unseren Quartieren mit Hilfe von Neubauten, Tagespflege, betreutes Wohnen, Kindergarten, Arztpraxen oder Wohncafés für Sie ein möglichst langes selbstbestimmtes Leben bis ins hohe Alter zu ermöglichen. Überall dort, wo wir einen hohen Bestand an Wohnungen besitzen, können wir, gemeinsam mit der Stadt, durch durchdachte Konzepte und einer guten Auswahl an Mietern solche Quartiersentwicklungen erarbeiten und umsetzen.

Den Abschluss des WohnquartierPlus bildet das letzte Projekt, welches ich Ihnen kurz näher erläutern möchte, nämlich das Quartier zwischen dem Rotweg und der Fleiner Straße, welches wir zusammen mit der BGZ entwickeln werden.

Wir werden dieses Großprojekt, Herr Maier hat es schon erwähnt, ebenfalls bei der IBA 27 einreichen. In diesem Quartier wollen wir als Genossenschaften zeigen, wie das Wohnen und Bauen in Zukunft aussehen könnte. Zusammen mit unserem WohnquartierPlus wird ein für Stuttgarter Verhältnisse einmaliges Areal entstehen. Sämtliche Häuser sollen nach heutiger Planung als Systembauten, also mit hohem Vorfertigungsgrad erstellt werden."

Geschäftsbericht 2018

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